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Das Vermächtnis der Herzogin

Forschen in der Anna Amalia Bibliothek

Ab 1691 machte der Herzog von Sachsen-Weimar seine Bücher der Öffentlichkeit zugänglich. Dieses Datum gilt als Ursprung einer der bedeutendsten  Forschungsbibliotheken Deutschlands, der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. So wie das kleine Herzogtum an der Ilm unterschied sich auch die Bibliothek zunächst kaum von vergleichbaren Institutionen. Doch mit der Entwicklung Weimars zu einem kulturellen Zentrum erlebte auch die herzogliche Bibliothek einen raschen Aufschwung. 1766 veranlasste Herzogin Anna Amalia den Umzug in das Grüne Schloss. Bereits um 1800 hatte die herzogliche Bibliothek zu den bemerkenswerten deutschen Büchersammlungen aufgeschlossen. In die Schlagzeilen geriet die Bibliothek im September 2004. Damals zerstörte ein Brand die oberen Stockwerke und den berühmten Rokokosaal. Bedeutende Kunstwerke und 50.000 wertvolle Bücher verbrannten, 62.000 wurden beschädigt. Drei Jahre später eröffnete der Bundespräsident das restaurierte Gebäude wieder.