Ihre Entscheidung zu Cookies auf dieser Wesite ist für uns wichtig

Wir nutzen Cookies, um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben. Das von uns zu diesem Zweck eingesetzte Tool ist etracker. Klicken Sie auf „Stimme zu und weiter“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren; oder klicken Sie unten auf „Cookies ablehnen“. In dem Fall können Sie dieses Internetangebot nutzen, ohne dass die genannten Tools eingesetzt werden. Einzelheiten zu Cookies und die eingesetzten Tools erfahren Sie unter Datenschutzhinweise.

Thüringen Kinder und Karriere Lacos vorlesen

Beruf und Nachwuchs unter einem Hut

Kinderbetreuung statt Spitzengehalt und Arbeiten von zu Hause statt ständiger Dienstreisen: Immer mehr Arbeitnehmer wollen einen familienfreundlichen Job. In Thüringen haben viele Unternehmen längst darauf reagiert. Einige von ihnen stellen wir hier in loser Reihenfolge vor. Folge 2: Lacos aus Zeulenroda.

Wer über die Flure von Lacos in Zeulenroda läuft, der hört möglicherweise nicht nur telefonierende Mitarbeiter oder klappernde Computertastaturen, sondern auch fröhlich spielende Kinder. Denn ein Raum ist speziell als Familien- und Entspannungszimmer eingerichtet – mit Tisch und Stühlen im Mini-Format sowie allerhand Spielzeug. So haben Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Kinder bei der Arbeit zu betreuen, wenn die Tagesmutter krank ist oder die Kita mal geschlossen hat.  

Familienfreundliche Jobs sind mehr denn je gefragt

Holger Hübschmann ist einer von drei Geschäftsführern der Lacos Computerservice GmbH, die Software für die Agrar- und Landwirtschaft anbietet. Für ihn ist das „Kinderzimmer“ nur eine von vielen Innovationen, die das Unternehmen fit für den Wettbewerb um Arbeitnehmer machen sollen. „Mehr denn je sind Jobs gefragt, bei denen auch Gesundheitsförderung, ein gutes Arbeitsklima und familienfreundliche Angebote eine Rolle spielen“, sagt er – und hat der Firma deshalb ein besonders mitarbeiter- und familienfreundliches Konzept verpasst. Wer bei Lacos arbeitet, soll sich wohlfühlen, etwa durch flexible Arbeits- und Pausenzeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, Zahlung einer Erholungspauschale, Übernahme der Kitagebühren und Entspannungsangebote. So gebe es einen gut ausgestatteten Sportraum, den alle Kollegen für Tischtennis, Kicker oder Gerätetraining nutzen könnten, sagt Holger Hübschmann. Freitags werden außerdem Massagen angeboten.

Keine Sorgen, wenn die Kinder krank sind

„Ich möchte nicht, dass durch die Arbeit das Familienleben in den Hintergrund gerät“, sagt Nicol Pichel, Wirtschaftsinformatikerin bei Lacos und zweifache Mutter. „Dafür finde ich hier wirklich gute Voraussetzungen“. Wenn eines ihrer Kinder mal krank ist, muss sie sich keine Sorgen machen. Nicol Pichel weiß, dass ihre Chefs Kinder als Bereicherung ansehen. Einmal im Jahr gibt es sogar einen großen „Familienausflug“: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lacos und ihre Kinder gehen dann gemeinsam wandern.

Nicol Pichel war es auch, die vorschlug, Lacos als familienfreundlich zertifizieren zu lassen. Seit Herbst 2017 trägt ihr Arbeitgeber das von der Bertelsmann-Stiftung vergebene Siegel „familienfreundliches Unternehmen“. Zwei neue Mitarbeiter sind aufgrund der Zertifizierung bereits dazugekommen. "Die weichen Faktoren eines Jobangebots sind mittlerweile ein klares Merkmal, von dem sich auch junge Absolventen überzeugen lassen. Vor allem jene, die ihrer Heimat gern treu bleiben oder nach dem Studium zurückkehren möchten", sagt Holger Hübschmann. In Thüringen haben Arbeitnehmer dabei eine große Auswahl: Allein die Bertelsmann-Stiftung hat neben Lacos mehr als ein Dutzend weitere Thüringer Firmen als besonders familienfreundlich zertifiziert.

 

Bildquelle: Stefanie Loos

Ähnliche Artikel

Thüringen Kinder und Karriere ifesca

Kinder und Karriere? Kein Problem

Der Markt hat sich gedreht, aufgrund des Fachkräftemangels müssen sich Arbeitgeber heute immer häufiger bei den Arbeitnehmern bewerben.

Wie moderne Familie gelingen kann

Väter in Elternzeit statt klassischer Rollenverteilung – anders als noch vor einigen Jahrzehnten sind heute viele Lebensmodelle für Familien möglich.