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Grüße vom roten Planeten

Technik aus Jena auf dem Mars

Geländewagen? Roboter? Labor? Der Rover Curiosity, der im Sommer 2012 auf dem Mars landete, ist alles in einem. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will mit seiner Hilfe herausfinden, ob auf dem Planeten Leben möglich ist. Mit an Bord sind Geräte aus Jena. Sensoren des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) messen die Temperatur, und Photodioden der ifw optronics GmbH dokumentieren die UV-Strahlung. Ein Vertrauensbeweis für Hochtechnologie aus Thüringen, meint Peter Eisenhardt. Er leitet den Bereich Produktion und Entwicklung bei ifw optronics.

Herr Eisenhardt, wie schätzen Sie die Bedeutung der Mars-Mission ein?
Curiosity wird unser Wissen über den Mars vervielfachen. Für mich persönlich steht aber die technische Glanztat im Vordergrund. Einen Geländewagen von knapp einer Tonne Gewicht auf einen anderen Planeten zu lenken und dort unbeschadet zu landen, finde ich als Ingenieur atemberaubend.

Curiosity hat sechs Dioden Ihres Unternehmens an Bord. Reicht eine nicht?
Jede Diode erfüllt genau eine Aufgabe: Ein Detektor misst das gesamte Spektrum der UV-Strahlung, die anderen fünf jeweils einen Ausschnitt.

Was macht Ihre UV-Detektoren so besonders, dass sie Teil von Curiosity geworden sind?
Niemand kann vorhersagen, ob alle Bauteile des Rovers bis zum Ende der Mission durchhalten. Eins ist aber sicher: Curiosity repräsentiert bis ins Detail den höchsten Stand der Technik. Das gilt auch für unsere Photodioden, die zwei wesentliche  Voraussetzungen erfüllen: Sie sind gegen die widrigen Bedingungen des Mars gewappnet und sie liefern exakte Daten über die UVStrahlung. Das bedeutet unter anderem, dass sie alles andere Licht sorgfältig herausfiltern. Solche Detektoren zu entwickeln, ist technologisch anspruchsvoll. Das können außer uns nur wenige Unternehmen.

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