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Thüringer Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs

Stetiges Wirtschaftswachstum in den vergangenen zwei Jahren, eine sinkende Arbeitslosenquote – Thüringen ist für Unternehmen ein attraktiver Standort. Das ist auch einer erfolgreichen Wirtschaftsförderung zu verdanken.

Eine neue Bestmarke vermeldet das Land Thüringen: Mit 60,8 Millionen Euro hat das Bruttoinlandsprodukt 2016 erstmals die 60-Millionen-Euro-Hürde übersprungen. Diese Rekordzahl markiert eine Entwicklung, die seit Jahren stabil verläuft.

Damit befand sich das Wirtschaftswachstum in Thüringen auf ostdeutschem Niveau. Und konnte das durchschnittliche Wachstum in den alten Bundesländern übertreffen. In den ersten Monaten 2017 hielt dieser Trend an, mit positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: 1.050.000 Menschen haben insgesamt in Thüringen einen Arbeitsplatz, davon standen Ende April knapp 800.000 in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis.

Arbeitslosenquote unter 6 Prozent

Im Juni 2017 waren im Freistaat 65.710 Menschen arbeitslos gemeldet – ein neuer Tiefstand. Damit lag die Arbeitslosenquote erstmalig unter der 6-Prozent-Marke und nähert sich dem bundesweiten Durchschnittsniveau von 5,5 Prozent weiter an.

Herz und Motor des Erfolgs ist die Industrie. In mittleren Industriebetrieben sind etwa 144.000 Menschen beschäftigt, das sind 2.500 Mitarbeiter mehr als im Vorjahreszeitraum. Die große Produktivität des produzierenden Sektors belegen auch die gestiegenen Umsätze, die immer häufiger im Ausland erwirtschaftet werden. Bei inzwischen knapp 35 Prozent liegt die Exportquote der Thüringer Industriebetriebe.

206 Unternehmen aus Thüringen erhielten GRW-Fördergelder

Diese guten Ergebnisse sind auch eine Folge der Investitionsförderung innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Etwa 152 Millionen Euro Fördergelder erhielten insgesamt 206 Unternehmen aus Thüringen. Gefördert wurden Betriebe aus unterschiedlichen Branchen. Dazu zählen unter anderen Autozulieferer und Metallhersteller, Gummi- und Kunststoffverarbeiter und Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, der Maschinen- und Werkzeugbau sowie das Tourismusgewerbe und Nahrungsmittelhersteller.

Die Fördermittel fließen großenteils in Wachstums- und Erweiterungsinvestitionen. Dass die Wirtschaftsförderung darüber hinaus neue Unternehmen anzieht, gehört zu den besonders erfreulichen Entwicklungen. Von den GRW-geförderten Betrieben haben sich 30 neu in Thüringen angesiedelt. Dazu zählen zum Beispiel Talga Advanced Materials GmbH, AGROLAB Agrarzentrum GmbH, BORN Senf & Feinkost GmbH und Alpina Plastics Technology GmbH.

Auch die öffentliche Infrastruktur konnte von Fördergeldern profitieren. Mit 165,4 Millionen Euro wurden neue Industrie- und Gewerbegebiete erschlossen sowie Zufahrtstraßen gebaut und die touristische Infrastruktur gefördert.

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