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Überirdisches Rendezvous

Genomprojekt legt Erbgut offen

Das Erbgut des Menschen besteht aus drei Milliarden Bausteinen. Seit 2003 liegt ihre genaue Reihenfolge vor. Was für Laien wenig spektakulär klingt, gilt in der Fachwelt als das ehrgeizigste Projekt, das die Biowissenschaften jemals unternommen haben: das internationale Human-Genom-Projekt. An der Entzifferung des menschlichen Genoms waren weltweit 20 Forschungsinstitute beteiligt, eines davon in Jena , das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI). Die dortigen Wissenschaftler feierten im Jahr 2000 einen Riesenerfolg: Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und Japan analysierten sie erstmals umfassend das Chromosom 21. Damit erhöhten sie die Aussicht, eines Tages Therapien gegen die Trisomie 21 zu finden. Diese Genommutation ist besser bekannt als „Down-Syndrom“. 

Fünf Jahre später setzte das Genomprojekt mit Jenaer Beteiligung einen weiteren Meilenstein: Die Forscher entschlüsselten das gemeinsame Geschlechtschromosom von Frau und Mann. Bedeutend ist dies, weil das X-Chromosom besonders häufig von Defekten betroffen ist. Viele Erbkrankheiten lassen sich nun eingehender erforschen.

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Der entzifferte Mensch

Hier finden Sie einen Beitrag über Genomforschung von Jenaer Wissenschaftlern