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Die ersten industriell gefertigten Thermometer kamen aus Thüringen.

Vom Nippes zum Messgerät

Thermometer in Serienproduktion

Um einer guten Idee den Weg in den Alltag zu ebnen, braucht es nicht zuletzt Geschäftssinn. Franz Ferdinand Greiner besaß ihn. Der Mühlenbesitzer aus Stützerbach im Ilm-Kreis brachte als Erster industriell gefertigte Thermometer auf den Markt. Greiner hatte die Lampenglasbläserei erlernt und richtete um 1830 in der väterlichen Wassermühle eine Glasbläserei ein. Dort produzierte er überwiegend Nippes. Doch eines Abends beobachtete Greiner einen seiner Angestellten: Wilhelm Berkes blies einen Glasrest in eine Röhre mit kugelförmigem Ende um. In diese Röhre füllte er eine Flüssigkeit, die sich bei Wärme ausdehnte. Greiner erkannte das Gebilde als Thermometer – und beschloss, seine Produktpalette zu erweitern. Gemeinsam perfektionierten die beiden Männer das Thermometer, unter anderem, indem sie auf Quecksilber als Füllflüssigkeit setzten. Greiner wurde zum ersten Fabrikanten, der Thermometer in Serie herstellte. Seit 2009 dürfen Thermometer in der EU kein giftiges Quecksilber mehr enthalten. Die Geratherm Medical AG, die Greiners Tradition in Geschwenda fortführt, war jedoch gewappnet: Der Hersteller medizinischer Messgeräte produziert unter anderem berührungsfreie Fieberthermometer.

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