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Der Aufsteiger unter den Biathleten.

Sein eigentliches Terrain sind die Loipen und Schießstände Oberhofs. Doch auch an den Felswänden im Thüringer Wald fühlt sich Biathlet Lucas Fratzscher richtig wohl. Denn als Ausgleich zum anspruchsvollen Biathlon-Alltag hat er vor mittlerweile fünf Jahren das Klettern für sich entdeckt. Da trifft es sich gut, dass Lucas rund um Oberhof – also quasi direkt vor der eigenen Haustüre - perfekte Bedingungen vorfindet, um sein Hobby auszuleben.

Für Leistungssportler bestimmen umfangreiches Training und eiserne Disziplin den Alltag. Nur so erreicht man als Athlet seine Ziele. Umso wichtiger ist es da, ab und an den strikten Trainingsalltag hinter sich zu lassen und einfach mal abzuschalten. Lucas Fratzscher gelingt dies beim Klettern in seiner Heimat Thüringen.

Klettern ist für ihn vor allem Genuss, kein Leistungssport. Auch wenn es eine zeitaufwendige Leidenschaft ist, wie uns der 27-jährige verrät. Ein Umstand, den der gebürtige Suhler aber gern in Kauf nimmt. Denn so muss er sich bewusst eine Auszeit vom harten Trainingsalltag nehmen. „Dadurch schaltet man im Kopf gewissermaßen ab“, so Fratzscher. Kommt dann noch eine anspruchsvolle Route dazu, ist der Biathlet ganz bei sich und genießt den Moment. Der krönende Abschluss jeder Klettertour sei dann abends, wenn man mit dem Ausblick über die eindrucksvolle Thüringer Natur und einem filmreifen Sonnenuntergang belohnt wird. „Es gibt dann nur den Fels, die Landschaft und mich“, schwärmt er.

Extra-Tipp vom Profi:

Kalte Temperaturen stehen dem Klettern nicht im Wege. In der Wintersaison bietet die Kletterhalle in Erfurt die Möglichkeit, dieser Leidenschaft nachzugehen. Hier klettert man zwar nicht in der Natur, das Bouldern an der Kletterwand bietet aber genauso viel Spaß.

Kletter-Paradies Thüringen.

 

Oberhof ist der perfekte Ausgangspunkt für Lucas Fratzscher, um sein Hobby in jeder freien Minute genießen zu können. Zahlreichen Gebiete in unmittelbarer Nähe geben ihm die Möglichkeit, spontan die Ausrüstung zu packen und loszufahren. Perfekt für einen ansonsten vollen Trainingsalltag.

Dabei wird ihm garantiert nicht langweilig. Dafür sorgen die vielen verschiedenen Felswände, die alle ihre eigenen Reize haben. Aber natürlich hat Lucas auch seine Lieblings-Kletterreviere. Der Hohenstein und die Zwölf Apostel gehören zu seinen bevorzugten Spots. Die Gründe dafür sind einfach: beide sind von Oberhof aus schnell zu erreichen und bieten eine große Bandbreite an Routen, Wänden, Schwierigkeitsgraden und Längen. Vor allem den Rupertweg am Hohenstein nimmt der leidenschaftliche Hobby-Kletterer immer wieder in Angriff – er bietet eine erstklassige Lage und atemberaubende Aussichten.

Extra-Tipp vom Profi:

Wie anspruchsvoll eine Kletterroute ist, erkennt man an einer Skala von 1 – 12. Daran können sich vor allem Anfänger gut orientieren. Der Thüringer Wald bietet sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen die passende Route für eine abwechslungsreiche Klettertour.

Nächster Gipfel: Oberhof 23.

 

Ausgleich kann Lucas derzeit gut gebrauchen. Denn mit Olympia 2022 und der Biathlon-Heim-WM 2023 in Oberhof stehen zwei absolute Highlights an, auf die er sich aktuell schon vorbereitet. Sein Ziel ist es, sich für beides zu qualifizieren. Entsprechend intensiv ist das Pensum, das er schon jetzt an den Tag legt.  Vor allem Oberhof23 ist für ihn als Thüringer etwas ganz Besonderes.

 „Ich lebe ja schon mein halbes Leben lang in Oberhof. Da sorgt die Aussicht, im eigenen Wohnzimmer bei einer WM starten zu können, natürlich für einen Extraschub an Motivation.”

Und auch für die vielen Biathlon-Fans freut er sich. Nach einem Jahr ohne Publikum kann er es kaum erwarten, wieder vor Zuschauern zu laufen und zu schießen. „Das macht den Sport auch aus. Gerade in Oberhof, wenn das ganze Stadion voll ist, ist es einfach einmalig“, weiß Lucas. Und danach? Da freut er sich schon auf seine nächste Kletter-Tour.