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Der erste Kindergarten der Welt

Das Friedrich-Fröbel-Museum und der Fröbel-Wanderweg in Bad Blankenburg erinnern an einen Visionär, der einst in der Stadt wirkte: Friedrich Fröbel erkannte schon vor rund 200 Jahren, wie wichtig die ersten Lebensjahre und eine intakte Familie für die Entwicklung eines Menschen sind. Der Pfarrerssohn aus dem Thüringer Wald setzte sich für das Recht Heranwachsender auf eine ganzheitliche Erziehung ein und gründete in Blankenburg eine „Spiel- und Beschäftigungsanstalt“, in der Kinder spielerisch die Welt und ihre Fähigkeiten entdecken sollten.

Die Anstalt sollte ein Garten für Kinder sein, in dem sie die Natur beobachten und mit ihr leben können. Aber auch ein Garten von Kindern, in dem sie sich in Freiheit entwickeln und ihre schöpferischen Potenziale entfalten. Im Jahr 1840 erfand Fröbel dafür den Begriff „Kindergarten“. Das Konzept etablierte sich in aller Welt – und beeinfl usste die Kunst des 20. Jahrhunderts. So fi nden sich in Gemälden und Entwürfen der Bauhäusler geometrische Formen und Farben wieder, die an die von Fröbel entwickelten Spielgaben erinnern. Auch berühmte Architekten wie Le Corbusier und Frank Lloyd Wright ließen sich von den Ideen des Thüringer Pädagogik- Pioniers beeinfl ussen.

Heute noch beziehen sich Pädagogen weltweit auf Friedrich Fröbel – und sein Begriff „Kindergarten“ hat Eingang in viele Sprachen gefunden.

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