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Höher, schneller – weißer: Wintersport in Thüringen

Thüringer und Wintersport, das ist eine Erfolgsgeschichte. Sieben Medaillen gewannen Athleten aus dem Freistaat bei den letzten Olympischen Winterspielen. Aber nicht nur Profis finden in Thüringen ideale Bedingungen vor, auch für Freizeitsportler ist der Freistaat ein Wintersportparadies.

Es war einer der großen Gänsehautmomente bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang: Bobpilotin Mariama Jamanka und ihre Anschieberin Lisa Buckwitz rasen im entscheidenden Rennen um Gold den Eiskanal hinunter. Sie fahren mit ihrem Zweierbob gegen die Uhr, gegen die führenden US-Amerikanerinnen. Und sie holen auf, Sekundenbruchteil um Sekundenbruchteil. Angefeuert von den Fans in der Arena und im Bewusstsein, dass zu Hause in Deutschland die Menschen gebannt vor den Fernsehgeräten sitzen und mitfiebern. „Lasst ihn fliegen, lasst ihn laufen!“, feuert der TV-Moderator die beiden Frauen im Zweierbob an – und am Ende reicht es tatsächlich. Ein Vorsprung von sieben Hundertstelsekunden bedeutet Gold!

Olympische Winterspiele 2018: sieben Medaillengewinner aus Thüringen


Mariama Jamanka ist eine von sieben Wintersportlerinnen und Wintersportlern aus Thüringen, die es in Korea auf das Siegertreppchen schaffen. Insgesamt gab es für den Freistaat je zweimal Gold und Silber sowie dreimal Bronze. Der Empfang für die Sieger fand Ende Februar im Wintersportzentrum Oberhof statt, wo Thüringens Wintersportler das ganze Jahr über trainieren. Einer, der an diesem Tag fehlte, war Erik Lesser, einer der besten Biathleten der Welt. Der Oberhofer hatte zwar eine Bronzemedaille gewonnen, war aber leider krank. Inzwischen ist Lesser wieder fit und trat zuletzt beim Weltcup in Oberhof an. Auch wenn es dort nicht für eine Spitzen-Platzierung reichte – der 30-Jährige wird auch in den kommenden Monaten und Jahren auf höchstem internationalen Niveau Wettkämpfe bestreiten. Sein ehrgeiziges Ziel: Er will 2023 noch in Topform sein, wenn die Biathlon-Weltmeisterschaft in Oberhof ausgetragen wird. Das Großereignis hinterlässt jetzt schon seine Spuren: Zahlreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen wurden bereits durchgeführt oder sind noch in Planung.

Ob Erik Lesser oder Mariama Jamanka, Rodler Johannes Ludwig oder Bobfahrer Alexander Rödiger – sie alle können ihre Topleistungen auch erbringen, weil sie in Thüringen beste Trainingsmöglichkeiten vorfinden. Deshalb sind alle sieben seit Kurzem als Markenbotschafter für den Sportstandort "Thüringer Wald" im Einsatz und demonstrieren so, wie gut die Bedingungen für Wintersportler im Thüringer Wald sind.

Thüringen: auch im Sommer ein Winterwonderland

Nicht nur Topathleten finden in Thüringen ideale Voraussetzungen, sondern auch Hobbysportler. Ob sie rodeln wollen, ob sie Langläufer oder Abfahrer oder auf dem Snowboard unterwegs sind: In Thüringen, das auch wegen seiner zentralen Lage in Deutschland so beliebt ist, kommen alle Wintersportler voll auf ihre Kosten. Und das nicht nur in der kalten Jahreszeit: In der Skisporthalle in Oberhof kann das ganze Jahr über Langlauf betrieben werden. Ein rund 1,75 Kilometer langer Rundkurs steht den Sportlern zur Verfügung, mit anspruchsvollen Anstiegen und Abfahrten. Die Halle ist übrigens die einzige in Deutschland, in der auch bei sommerlichen Temperaturen Langlauf und Biathlon möglich sind.

Top-Tipps für Wintersport in Thüringen

Skiarena Silbersattel Steinach:

Rund vier Pistenkilometer, ein Höhenunterschied von 250 Metern, 50 Kilometer Skiwanderwege, ein Doppelsessellift und zwei Schlepplifte – die Skiarena Silbersattel ist Thüringens größtes alpines Skigebiet und bietet beste Voraussetzungen für sportlichen Spaß im Schnee. Sogar eine schwarze Piste mit einer Neigung von bis zu 80 Grad wartet auf fortgeschrittene Abfahrer. Aber auch für Anfänger ist gesorgt: mit Ski- und Snowboard-Kursen für Erwachsene und Kinder. Für die Kleinen steht eine extra Rodelbahn zur Verfügung.

Mehr Info: www.thueringen-alpin.de

Rund um Oberhof:

Hier kommen vor allem Langläufer auf ihre Kosten, aber auch für Abfahrer wird einiges geboten, die Piste ist etwa einen Kilometer lang. Ein echter Höhepunkt für Mutige: In Begleitung erfahrener Piloten – darunter auch Olympiateilnehmer wie Miriama Jamanka! – können sie den Eiskanal hinabrasen. Wer es gemütlicher mag: In Oberhof werden auch zweistündige Pferdeschlittenfahrten durchs Winterwonderland angeboten. Und wer sich hinterher aufwärmen will, kann das im Wellnessbad „H2Oberhof“ mit seiner großen Saunalandschaft tun.

Oberhof ist übrigens auch ein idealer Ausgangspunkt, um den Rennsteig zu erkunden. Neben romantisch liegenden Örtchen, tollen Aussichten und fantastischer Luft ist die Attraktion der Rennsteig-Skiwanderweg, der mit 140 Kilometern längste Fernskiwanderweg Europas.


Bildquellen:

  • Oberhof-Sportstätten GmbH
  • Jürgen Scheere/JR Sport
  • Thüringen Alpin GmbH
  • Sascha Fromm / Thüringer Tourismus GmbH

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