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Auf dem Bild ist die Erfurter Krämerbrücke zu sehen.
Eines der Wahrzeichen von Erfurt: die historische Krämerbrücke

Leben in einem Denkmal

Die Erfurter Krämerbrücke

Nur gut, dass Erfurt am Ende des 19. Jahrhunderts knapp bei Kasse war. Die Stadt hätte sonst die Krämerbrücke abgerissen, die heute die einzige bebaute Brücke nördlich der Alpen ist. Als Pons rerum Venalium im Jahr 1156 erstmals urkundlich erwähnt, gehört das Ensemble von Fachwerkhäusern heute zu den Wahrzeichen Thüringens. Doch die Brücke ist nicht nur eine viel besuchte Sehenswürdigkeit. Sie ist ein Ort der Krämer und Kunsthandwerker geblieben. Bei den Mietern wird Wert darauf gelegt, dass sich keine Kettenläden ansiedeln. Stattdessen zählen ein Buchhändler, ein Puppenmacher, eine Holzbildhauerin dazu – und ein kreativer Chocolatier: Alex Kühn hat sich mit seiner Goldhelm Schokoladen Manufaktur auf der Krämerbrücke selbstständig gemacht. Bei dem gebürtigen Erfurter finden Schokoliebhaber ausschließlich Unikate, mit denen Goldhelm über Thüringen hinaus bekannt wurde. Geblieben ist die Fertigung von Hand – ganz in der Tradition der Krämerbrücke.

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