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Schreim, wie eim dr Schnobel gewocksen is? Der Schleizer Duden

In Schleiz treffen Thüringisch, Sächsisch und Fränkisch aufeinander. Kein Wunder, dass der Rheinländer, der 1869 seine Stelle als Gymnasialdirektor antritt, die Aufsätze seiner Schüler nur mit Mühe lesen kann. Eine allgemeingültige Rechtschreibung für den deutschen Sprachraum gibt es nicht und so schreiben die Kinder in ihrer Mundart. Standards müssen her, denkt sich der Direktor namens Konrad Duden. 1872 veröffentlicht er ein Nachschlagewerk mit 6.000 Stichwörtern. Bekannt geworden ist es als „Schleizer Duden“ und gilt als Vorläufer jenes „Duden“, der bis heute die Rechtschreibung regelt.

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