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Was eine Thüringerin mit dem Oktoberfest zu tun hat

Einfach hatte es die Thüringerin nicht in München. Ihr Gatte war streng katholisch und versuchte mehrfach, sie von ihrem protestantischen Glauben abzubringen: Therese von Sachsen-Hildburghausen heiratete 1810 den Kronprinzen Ludwig von Bayern.

Obwohl sie Protestantin blieb, erlangte die Königin Therese im Volk einige Popularität. Bis heute gilt sie als tugendreiche und wohltätige Landesmutter. Die nach ihr benannte Theresienstraße gehört zu den besten Adressen Münchens. Und einmal im Jahr strömen Millionen von Touristen in die bayerische Landeshauptstadt, um auf der Theresienwiese gemeinsam mit den Einheimischen das Jubiläum der königlichen Hochzeit zu begehen – das Münchner Oktoberfest. Dass es dabei wenig vornehm zugeht, ist keine Majestätsbeleidigung, denn das war schon bei der ersten „Wiesn“ im Jahr 1810 so: Ein bürgerlicher Unteroffizier hatte die Idee, ein Pferderennen vor den Toren der Stadt zu veranstalten. Die Schützengesellschaft nahm das Rennen zum Anlass für ein Festschießen – und beides zusammen zog 30.000 Menschen an. Es gab zu essen und zu trinken, und die Dinge nahmen ihren Lauf.

Auch Hildburghausen feiert seit einigen Jahren zu Ehren der Königin ein Fest. Im Jahr der Wiedervereinigung 1990 lud die ehemalige Residenzstadt erstmals zum Theresienfest. Heute gehört es zu den beliebtesten Veranstaltungen in Südthüringen.