NATUR

Wo Orchideen und Sagen blühen.

Natur und Geschichte am Kyffhäuser.

Felsen und Höhlen, Feuchtwiesen und Magerrasen, Wald und Streuobsthaine – das ist der Naturpark Kyffhäuser. 30 verschiedene Orchideenarten blühen in diesem Paradies für Wanderer und Radfahrer, und im Herbst rasten hier Tausende Kraniche auf ihrem Weg nach Süden. Überregional bekannt ist die Kyffhäuserregion aber wegen der Barbarossahöhle bei Rottleben. Die bizarren Steinstrukturen in der riesigen Höhle beeindrucken den Besucher, und die dazugehörige Sage ist legendär. Demnach schläft hier Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa. Er soll eines Tages erwachen, das Reich retten, es zu neuer Herrlichkeit führen und in einer letzten Schlacht das Böse besiegen. Die Sage wurde in der Literatur vielfach aufgegriffen. Heinrich Heine etwa persiflierte die Barbarossa-Sehnsucht in „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Neben Barbarossa haben Kaiser Wilhelm I. und das Adelsgeschlecht von Schwarzburg-Sondershausen die Geschichte der Region geprägt. Deren Wahrzeichen, die Reichsburg, thront inmitten des Kyffhäusergebirges. Hier steht auch das imposante, 81 Meter hohe Kyffhäuserdenkmal mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Figur Barbarossas.

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