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© mauritius-images

Ein New Yorker Wahrzeichen von einem wahrhaftigen Thüringer: die Brooklyn Bridge

Wer ein Bild der Brooklyn Bridge sieht, denkt automatisch an New York. Was nur wenige wissen: Ihr Bauplan stammt von einem Thüringer, von Johann August Röbling aus Mühlhausen. Der Ingenieur war als junger Mann nach Amerika ausge- wandert. Dort arbeitete „John August Roebling“ zunächst unter anderem bei einer Eisenbahngesellschaft und grün- dete später die erste Stahlseilfabrik der USA. In den frühen 1850er-Jahren baute er eine Hängebrücke in der Nähe der Niagarafälle. Auf Basis seiner Erfahrungen mit Stahlseilen schlug Röbling vor, eine solche Brücke auch über den New Yorker East River zu spannen. Viel Geduld war notwendig, um Politiker und Behörden zu überzeugen. Erst 1869 konnte der Bau beginnen.

Die Eröffnung der Brooklyn Bridge 1883 erlebte Röbling allerdings nicht: Der Ingenieur quetschte sich bei Vermes- sungsarbeiten einen Fuß und starb nach dessen Amputation an Blutvergiftung. An das Genie aus Mühlhausen erinnern heute unter anderem der John A. Roebling Park in New York und die Johann-August-Röbling-Schule in seiner Heimatstadt Mühlhausen. Die Bauarbeiten an der Brooklyn Bridge führte Röblings Schwiegertochter zu Ende: Emily Warren Roebling eignete sich die nötigen Kenntnisse im Selbststudium an und wurde so zu einer der ersten Bauingenieurinnen. Nach der durchsetzungsstarken Emily Roebling ist ein Preis für Unternehmerinnen benannt, der jährlich in Mitteldeutsch- land verliehen wird.

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