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Eine Collage sechs Thüringer Schlösser: Darunter die Wartburg, das Schloss Friedenstein in Gotha sowie die Heidecksburg in Rudolstadt.
Thüringer Tourismus GmbH

Land der Burgen und Schlösser

Von der majestätischen Wartburg über die barocken Residenzen Schloss Friedenstein in Gotha bis hin zur Heidecksburg in Rudolstadt, die mit ihren Gartenanlagen und geschmückten Innenräumen Macht und Schöngeist demonstriert: Nirgendwo in Europa gibt es so viele Burgen, Schlösser und Parks auf engstem Raum wie in Thüringen.

Zu verdanken ist dies der Kleinstaaterei: Vom Mittelalter bis 1920 bestand der Freistaat aus vielen kleinen Herrschaftsgebieten – und jeder Herrscher wollte standesgemäß residieren, am liebsten ein Quäntchen prachtvoller als sein Nachbar.

Durch das Nebeneinander entstand ein wahrer Wettstreit um das schönste Anwesen. Künstler und Architekten übertrafen sich gegenseitig und schufen ein engmaschiges Netz aus Prachtbauten. Eindrucksvoll zeigt sich die Dichte in Greiz. Die Kleinstadt hat mit dem Sommerpalais von Graf Heinrich XI., dem Oberen und dem Unteren Schloss gleich drei Anlagen.

Vor allem die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sorgt dafür, dass die historischen Gebäude ihren alten Glanz nicht verlieren. Mithilfe von Spenden hält der Verein 31 der kulturell bedeutendsten Thüringer Schlösser in Schuss. Ausgewählte Räume wie der Emporen- und Ahnensaal auf Schloss Schwarzburg sind 2019 erstmals wieder zugänglich. 1918 verzichtete Günther Viktor von Schwarzburg-Rudolstadt als letzter deutscher Fürst auf seinen Herrschaftsanspruch, sein Stammsitz ging an den Staat.

Sehenswert sind auch das Stadtschloss Weimar, das Gothaer Schloss Friedenstein mit herrschaftlichem Garten und die Klosterkirche St. Peter und Paul auf dem Erfurter Petersberg. Freunden begehbarer Geschichte gehen die Ausflugsziele in Thüringen also nicht so schnell aus.

Hier geht’s zurück zur Karte und zu überraschenden Geschichten.

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