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Immer ein gutes Blatt: Spielkarten aus der Skatstadt Altenburg

Skat: König unter den Kartenspielen

Richard Strauss’ Leidenschaft für das Skatspiel war so groß, dass er es sogar in seine Oper „Intermezzo“ integrierte. Übrigens lagen die thüringischen Wirkungsstätten des Komponisten – Meiningen und Weimar – gar nicht so weit von der Stadt entfernt, aus der das Skatspiel stammt: Altenburg. Hier werden seit 1509 Spielkarten hergestellt. 1813 begannen spielfreudige Bürger in den Kneipen, aus älteren Kartenspielen den Skat zu entwickeln. Schon bald wurde er deutschlandweit bekannt. An die legendären ersten „Skat-Brüder“ erinnert der Skatbrunnen, das weltweit einzige Skat-Denkmal.

Altenburg ist der Nabel der Skatwelt. Hier gründete sich 1899 der Deutsche Skatverband. Und hierhin kehrte der Verband nach der Wiedervereinigung aus Bielefeld zurück, wo er nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Sitz gehabt hatte. Seit 2001 entscheidet das Internationale Skatgericht in Altenburg strittige Fälle im Skatspiel. Mit der Geschichte des Skats und des Kartenspiels im Allgemeinen beschäftigt sich das Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg, das weltweit älteste seiner Art.

Heute hat der Skat als Spiel deutlich mehr Konkurrenz als früher, und so sind neben Skatblättern inzwischen auch Spielesets zu Blockbustern wie „Star Wars“, „Marvel Avengers“ oder den „Minions“ die Renner im Angebot von Marktführer ASS Altenburger. Trotz der Verlockungen von Internet, Streamingdiensten oder Spielekonsolen: Menschen „kloppen“ immer noch liebend gern Karten. Ganz analog.

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