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Das bronzene Doppelstandbild Johann Wolfgang von Goethes und Friedrich von Schillers: Goethes linke Hand erfasst die Schulter Schillers, während er ihm mit der rechten den Lorbeerkranz reicht.
© Spencer Howard

Schillernde Geistesgrößen

Goethe und Schiller

Freundschaft oder Zweckbündnis? Diese Frage stellten sich bereits die Zeitgenossen jener beiden Dichter, die oft in einem Atemzug genannt werden: Goethe und Schiller haben einander beeinflusst, Briefe gewechselt, gemeinsam an der Zeitschrift „Die Horen“ gearbeitet und in den „Xenien“ gegen andere Autoren gestichelt.

Der Weimarer Minister Goethe besuchte den Jenaer Professor Schiller häufig und, wie es scheint, gern: Von Schillers Frau Charlotte ist überliefert, dass sie nachts kaum schlafen konnte – wegen des Gelächters nebenan. Dass der Hesse Goethe und der Schwabe Schiller ihren Bund in Thüringen stifteten, war kein Zufall. Beide fanden im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, zu dem die nahe Universität Jena gehörte, beste Voraussetzungen: Viele bedeutende Wissenschaftler, Philosophen und Schriftsteller lebten hier, unter anderem, weil sie das verhältnismäßig liberale politische Klima schätzten. Keine andere Region Deutschlands konnte um 1800 eine derartige Dichte an intellektueller Brillanz aufweisen.

Goethe selbst und erst recht die Nachwelt haben den Bund mit Schiller später verklärt. Sichtbares Zeugnis dafür ist das Doppelstandbild vor dem Deutschen Nationaltheater Weimar. Das 1857 eingeweihte Kunstwerk trägt die pathetische Inschrift „Dem Dichterpaar Goethe und Schiller. Das Vaterland“.

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