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Wulf Walther hält eine Tonschale in der Hand. Er trägt dabei weiße Handschuhe.

Das Alte Rom und neue Erkenntnisse.

Als 2018 nahe Mühlhausen die B247 ausgebaut wurde, offenbarte sich eine archäologische Sensation. Im kleinen Dorf Reiser stieß man damals auf sogenanntes Terra Sigillate. Ein rot leuchtendes Tafelgeschirr der alten Römer. Nicht deren ersten Spuren, die man auf dem Gebiet des heutigen Thüringens entdeckte. Aber ein Fund, der eine gängige Lehrmeinung ins Wanken brachte, wie Wulf Walther weiß. 

Walther ist archäologischer Leiter der Mühlhausener Museen und beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte der Römer in Thüringen. Für ihn beweist der Fund, dass das Imperium, anders als bisher vermutet, nicht nur temporäre Militärlager im Gebiet des Thüringer Beckens aufgeschlagen hatte, sondern befestigte Siedlungen gründete. Denn das edle Geschirr gehörte nicht zum Marschgepäck der römischen Legionäre und wurde bisher nur dort gefunden, wo sich Römer dauerhaft niedergelassen haben. 

Walther glaubt sogar, dass das Gebiet wichtig für die Expansion Roms war. Weitere Indizien sprechen für die Theorie der thüringischen Römer. Darunter auch Walthers bedeutendster Fund: Eine Figur des Jupiter Ammon, oberste Gottheit der Römer. Ein Prachtstück, dass er schon 1980 auf einem Acker seines Heimatorts Wandersleben gefunden hat.

Dieses und viele weitere Exponate hat Wulf Walther für die Ausstellung „Roms verlorene Provinz“ im Kulturhistorischen Museum Mühlhausen zusammengetragen, um seine neuen Erkenntnisse der alten Römer einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und wer weiß, vielleicht fügt er der Sammlung weitere Exponate hinzu. Denn noch immer liebt es Walther raus zu gehen und nach archäologischen Schätzen zu graben. 

 

 

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Kulturhistorisches Museum Mühlhausen

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